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Das Nadelbinden, auch unter dem englischen Namen „Naalbinding“ bekannt, ist eine Handarbeitstechnik. Genauer gesagt, ist es eine Mischung aus Nähen und Stricken. Beim Nadelbinden wird ein Stück Faden mit Hilfe einer Nadel durch Schlaufen gezogen und dabei entsteht ein festes Maschengeflecht, mit einem bestimmten Muster.



Zur historischen Darstellung können Socken, Stulpen oder auch Handschuhe hergestellt werden. Der Phantasie sind aber keine Grenzen gesetzt, so könnten auf diese Weise auch Stirnbänder, Mützen, Taschen oder Schals entstehen. Nadelbinden ist besonders empfehlenswert für freie Minuten auf mittelalterlichen Lagern oder abends vor dem Fernseher.

Material:
An Material braucht man nicht besonders viel! Alles was man benötigt ist eine Nadel mit entsprechend großer Öse, ausreichend viel Wolle, gegebenenfalls eine Schere, besonders am Anfang eine Packung Geduld und Motivation dieses Handwerk erlernen zu wollen.



Ob man nun eine Holz-, Knochen- oder Teppichnadel aus dem Handel benutzt, hängt von mehreren Faktoren ab. Teppichnadeln hat man (oder Oma) vielleicht bereits zu Hause und haben eine glatte Oberfläche, sind also zum Ausprobieren und Erlernen gut geeignet, allerdings nicht fürs Reenactment . Für die authentische Darstellungen sind, selbstverständlich dem Darstellungszeitraum angepasst, Knochen-, Horn- oder Holznadeln zu verwenden. Manche Holznadeln sind sehr breit und zu Beginn noch etwas rau und damit eher hinderlich. Durch das Wollwachs und den Schweiß der Hände werden sie mit der Zeit aber richtig schön geschmeidig. Das ist der Vorteil an Kochen- und Hornnadeln, sie haben von Vornherein eine glatte Oberflächen und eigenen sich damit ideal, vorausgesetzt das Öhr ist groß genug.



Am Anfang rate ich zu einer billigen, synthetischen und hellen Wolle mit der Stärke 4,5 bis 5,5. Der Faden sollte beim lernen und üben nicht zu dünn und zu dunkel sein, dicke und helle Wolle hat den Vorteil, dass die Maschen überschaubarer sind. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Bindfaden gemacht!




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